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Freitag ab 5 gings los ins Death Valley. 11 Praktikanten, 3 Jeeps, reichlich Wasser und eine Menge Mut. Nachdem wir dem Feierabendverkehr aus der Bay entronnen sind, wurde das fahren entspannter aber auch tierisch langweilig, da der Interstate 5 ewig viele Meilen nur geradeaus geht. Ab Bakerfield wurde die Strecke dann Kurvenreicher und man musste doch schon hellwach sein um nicht vom Weg abzukommen.
Nach ca. 10 Stunden fahrt sind wir erschoepft auf dem Furnace Creek Campingplatz angekommen und haben nur noch schnell die Zelte aufgebaut und sind vollkommen platt in die Schlafsaecke gekrochen (bei angenehmen 20 Grad).
Am naechsten Morgen so gegen 9 kam dann ein Mitarbeiter vom Campingplatz zu uns ans Zelt und fing gleich an stress zu machen wegen Bezahlung und weil wir des Nachts aus versehen auf einen Behindertenzeltplatz unsere Zelte aufgeschlagen haben. Ich hab nur irgendwas geflucht (hoffe auf deutsch) und hab noch eine Stunde weitergeschlafen.
Nach dem Umzug der Zelte habe ic erst mal lecker in der naehe eines Golfplatzes 'all you can eat' gespeist und bin danach vollkommen uebersaettigt Richtung Visitor Center gefahren um den Parkfee zu entrichten.
Vom Parkcenter gings dann zu einigen Sandduenen und in den Titus Canyon. 26 Meilen off road und sehr steil. Ein Glueck war das nur ein Mietwagen. ALs wir wieder aus dem Canyon rausgefahren sind, ist uns doch glatt waerend der fahrt der Reifen weggeplatzt. Mitten in der Wueste bei knappen 30 Grad im Schatten (obwohl es nirgendswo Schatten gab)
Nach 2 Stunden vergeblicher Muehe das Ersatzrad loszubekommen und nach leichten Wahnsinnsanfaellen hat uns dann doch noch jemand gefunden der sogar das Sch**** Ersatzrad vom Jeep losbekommen hat.
Scottys Castle war dann leider schon zu als wir entlich ankamen, soll von innen wohl auch nicht so prall sein. Noch einen erloschenen Vulkankrater betrachtet, den Grill angeschmissen und wie immer mit Fleisch und
Bier den Abend verbracht.
Sonntag Morgen sind einige um halb 6 aufgestanden um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich hab dann doch noch lieber bis um 9 geschlafen um nach dem aufstehen mich in den Golf Club zu schmuggeln um da zu duschen. Als naechstes stand der Devils Golf Curse und das Bad Water auf unserem Programm. Da es vor kurzem geregnet hatte, war sogar noch relativ viel (Salz-)Wasser im Bad Water Bassin.
Um 1 sind wir wieder Richtung Sunnyvale gefahren und kamen um 21 Uhr wieder gut an.
Death Valley kann man jedem nur empfehlen. Fahrt nur nicht im Sommer.
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